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Architektur Tucherpark

Architektur Tucherpark

Die prägenden Gebäude aus der späten Mitte des letzten Jahrhunderts und auch die Unzugänglichkeit des heutigen Tucherparks machen das Areal zu einem versteckten Ort in zentraler Lage mit viel Potential! Sie verkörpern im heutigen Erscheinungsbild den Zeitgeist der 60er und 70er Jahre. Ein Großteil der Bauten im Tucherpark entstand nach den Plänen von Sep Ruf, er zählt zu den bedeutendsten deutschen Architekten des 20. Jahrhunderts. Weitere Gebäude entstanden nach den Plänen seines Nachfolgebüros der Architektengemeinschaft Grünwald. Am Ende war es jedoch Uwe Kiessler, der die damalige städtebauliche Idee einer transparenten Architektur zwischen Bäumen mit den Bauten für die Bayerische Rückversicherung umsetzte.

Sep Rufs Vision war stark geprägt von der amerikanischen Moderne – ein Stadtbild des autogerechten Büroparks am Englischen Garten. Bürogebäude, die als Solitäre wie Pavillons im Park stehen, autogerecht erschlossen von Parkways mit repräsentativen Vorfahrten.

Unsere Vision der Circular City setzt genau an diesen Punkten an. Wir wollen den Tucherpark zu einem Vorbild für zukunftsfähige Quartiere entwickeln, in dem Men­schen gleichermaßen leben, arbeiten und ihre Freizeit verbringen. Dabei folgen wir ganzheitli­chen Lösungen, die nachhaltig und langfristig sowohl einen Wert für die Menschen als auch unsere Umwelt darstellen. In unseren Planungen nehmen wir Rücksicht auf den Denkmalschutz und die architektonischen Gegebenheiten.